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Outdoor Funktionsjacken Test – Alpine Proof

Alpine Proof macht den Funktionsjacken Test im Outdoor extrem Bereich

Zu dem Begriff Textilforschung kann man sich zwar einiges vorstellen, aber was da konkret gemacht wird, ist nicht immer bekannt. Darum stellen wir jetzt einen Funktionsjacken Test vor, wie wir ihn in unserem alpinen Hochgebirgslabor durchführen.

Schritt 1: Die perfekte Lage

Das Wetter in im polychromelab Alpine Proof Textillabor ist im Winter immer eisig, stürmisch und extrem. Da mag man ungern aus der Gebirgshütte raus, wo man bei einem heißen Tee den unglaublichen Ausblick der Berglandschaft bestaunen kann. Doch ein Tag wie dieser ist perfekt zum Testen von Funktionsjacken: Über Nacht soll es kalt und windig werden.

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Schritt 2: Was wird getestet?

Da das Wetter passt, machen wir einen Kälte-Test. Dazu spannen wir zwei Funktionsjacken aus ähnlichen Stoffen auf Puppen, die im Boden verankert sind, auf. In diesem Test wollen wir herausfinden, welcher Stoff bei extremer Kälte besser performt. Solche Vergleiche sind wichtig, um bei der Produktentwicklung die Kältetauglichkeit zu verbessern.

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Schritt 3: Abwarten

Langsam bricht die Nacht herein. Es wird immer Kälter. Die Sensoren, die wir an die Innenseite der Funktionsjacken geheftet haben, zeichnen schon die Temperatur- und Feuchtigkeitswerte auf. Noch ist aber nicht der extreme Kältepunkt erreicht. Wir warten also weiter.

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Schritt 4: Es ist gut, einen Schlafsack dabei zu haben

Jetzt ist es tiefe Nacht. Die Lichtstrahler beleuchten die beiden Funktionsjacken, damit wir sehen können was passiert. Mittlerweile ist das Thermometer weiter unter Null Grad Celsius. Wir sind schon gespannt, welcher dieser beiden Funktionsstoffe besser auf die Kälte reagiert. Nur durch solche Outdoor-Tests können wir wirklich überprüfen, was eine Jacke in der Natur aushält.

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Schritt 5: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Der Morgen graut, die Nacht ist vorbei und die Funktionsjacken sind mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Wir machen uns gleich an die Arbeit und lesen die Messdaten der Sensoren am Laptop aus. Wenn wir die verschiedenen Kurven vergleichen, können wir herausfinden, welcher Stoff besser ist und an welchen Stellen die Funktionsjacken am wärmsten sind. Diese Rückschlüsse sind Gold wert für die Produktentwicklung. Nur so können wir Schwachstellen der Jacken verbessern.

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Wenn dich interessiert, was man so bei Forschung im Hochgebirge alles erlebt, dann besuch die Alpine Proof Facebookseite!

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Härtetest für High-Tech Bergsteiger Jacken

High-Tech Bergsteiger Jacken wissenschaftlich getestet

Das Bergsport Portal Bergsteigen.com macht den Härtetest für High-Tech Bergsteiger Jacken. Das Portal Bergsteigen.com verfasst interessante Artikel rund um das Thema Bergsteigen, Wandern, Klettern, etc. Es werden neue Trends vorgestellt, neues Equipment getestet und neue Routen besprochen.

Das Portal testete die Alta Quota Outdoor Jacke und die Roccia Rossa Hybrid Jacke – beides High-Tech Jacken von polychromelab – über mehrere Monate hinweg in einem absoluten Härtetest. Hier geht’s zum vollen Testbericht von Bergsteigen.com! Wie wir unsere High-Tech Bergsteiger Jacken wissenschaftlich testen findest du hier heraus!

Bergsteigen.com macht den Härtetest für Outdoorjacken

Der Artikel stammt von Bergsteigen.com.

Das Team von Bergsteigen.com hatte zwei Wendejacken von polychromelab für einen mehrmonatigen Test über alle Jahreszeiten zur Verfügung. Einerseits das Modell “Alta Quota” und andererseits das Modell “Roccia Rossa”.

Beide Modelle zeichnen sich durch ausgesprochen geringes Gewicht (Modell “Roccia Rossa” in Größe S nur 300 g) und sehr saubere Verarbeitung aus. Auffallend ist, dass die Jacken auch nach monatelangem, nicht immer liebevollen Einsatz im Gebirge so gut wie keinen Verschleiß zeigen.

Alle Nähte sind zudem verschweißt, wodurch die Jacken wirklich wasserdicht sind. Die Winddichtigkeit ist als hervorragend zu beurteilen. Beispielsweise reichten bei einer sehr stürmischen, kalten Skitour ein dünner Merino-Baselayer, eine Merino-Weste und eben die Jacke von polychromelab völlig aus, um ausreichend warm bekleidet zu sein.

Die Jacken aus dreilagigem Laminat sind als Wendejacken konzipiert: Je nach Temperatur trägt man die wärmeabsorbierende dunkle Seite (98 % Absorbtion) oder die wärmereflektierende silber- bzw. bronzefarbene Seite (28 % Reflexion) außen. Das ist ausgesprochen praktisch, denn so hat man für einen großen Temperaturbereich immer die passende Jacke dabei. Wer ein Haar in der Suppe finden möchte, wird kritisieren, dass auf der reflektierenden Seite die Schweißnähte etwas unschön sichtbar sind und der Großteil der Taschen schlechter zugänglich ist.

Bergsteigen.com: Unser Fazit

Die “Roccia Rossa” ist die hübschere, die “Alta Quota” aber die praktischere Jacke. Daher hat uns als Bergsportler die “Alta Quota” besser gefallen. Beispielsweise verfügt die schick geschnittene “Roccia Rossa” im Gegensatz zur “Alta Quota” über fast keine Taschen, was sich in den Bergen als eher unpraktisch erwiesen hat. Einziger echter Wehrmutstropfen bei den beiden Jacken ist der Preis. Beide Modelle kosten exakt € 700. Wer bereit ist, so viel Geld für eine Outdoor-Jacke auszugeben, wird sich jedoch viele Jahre über ein wirklich tolles High-Tech-Textil freuen. Für Patrioten und Menschen, die auf ihren ökologischen Fußabdruck achten, mag von Interesse sein, dass ein Großteil der Wertschöpfung in Österreich erfolgt und die Jacken nicht im fernen Asien, sondern in Italien gefertigt werden.

polychromelab concept store

Unser Video-Tipp, falls du dich für Outdoor Härtetests von Bergjacken interessierst:

ORF Newton Outdoorjacken Test von polychromelab auf Youtube