Beiträge

Auf der Jagd nach Innovation

Innovation im Hochgebirge

Der Winter ist eiskalt. Die Konkurrenz macht keinen Winterschlaf. Aber zum Glück ist die Kälte unsere Heimat. Auf der Jagd nach Innovation ist polychromelab nach Serfaus-Fiss-Ladis gezogen. Hier wappnen wir unsere Jacken auf zwei Arten gegen die Eiseskälte.

Im Alpine Proof Outdoorlabor auf über 2000 Metern spürt man hin und wieder die nächste Eiszeit. Hier haben wir moderne Testpuppen aufgestellt, auf denen wir einigen unserer Ideen das Frieren beibringen. Das ist Innovation im Hochgebirge. Mehr dazu gibt es in dem Beitrag “Eisige Innovationen“.

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Gegen Wind und Wetter, gegen Hitze und Kälte, gegen hohe UV-Strahlung und Frost zu testen genügt uns aber nicht. Serfaus-Fiss-Ladis öffnet uns die Tür zu einem riesigen Spielplatz. Auf Skitouren testen wir Bewegungfreiheit, auf Freeride-Abfahrten die Dämmung, beim Klettern die Robustheit und in der Freizeit die Lifestyle-Tauglichkeit unserer Jacken. Das Team von Tirol-Blog zeigt, was man alles an einem Tag im Schnee hier oben erleben kann.

Innovation ist unser Alleinstellungsmerkmal. Gegen namhafte Konkurrenz großer Unternehmen wollen wir Jacken von polychromelab durch echte Outdoor-Tauglichkeit auszeichnen. So wie man sie eben im Hochgebirge braucht.

Interview mit Wolfgang Langeder – Teil 1

Von der Vision, Neuartiges und Innovatives zu erschaffen

Wolfgang Langeder vom Oberösterreichischen Unternehmen Utope ist der Designer der Manta Color Morph Jacke von polychromelab. Ich treffe mich mit dem Visionär und Textil-Virtuosen zu einem Interview.

Maximilian Frey: Wolfgang, für alle, die dich noch nicht kennen. Was ist Utope?

Wolfgang Langeder: Bei Utope geht es darum, etwas Neuartiges und Innovatives zu erschaffen, was es so bisher noch nicht gegeben hat. Wir integrieren dazu neuartige Technologien in Textil, die wir bisher nur als Bestandteil digitaler Geräte kennen, wodurch neue Funktionen und Anwendungen für Kleidung möglich werden.

Maximilian Frey: Wie kann man sich das jetzt vorstellen, Technologie im Textil? Ihr arbeitet viel mit Verknüpfungen von Bekleidung und Smartphones. Man muss hoffentlich nicht jeden Abend seine Jacke an der Steckdose aufladen, oder?

Wolfgang Langeder: Nein, täglich aufladen muss man eine Jacke nicht. Im Grunde genommen geht es dabei um Sensoren, die in der Jacke integriert sind und bestimmte Daten (am Körper oder in der Umgebung) messen, die dann zum Smartphone übertragen werden und dort dann über eine App gelesen bzw. genutzt werden können. Wir arbeiten da mit dehnbarer Elektronik, was eine Grundvoraussetzung ist, um überhaupt Technologie in Kleidung integrieren zu können, da der Mensch und die Kleidung sich ja bewegen. Das Ganze ist dann auch waschbar und entsprechend sicher.

“Wesentliche Funktionen, die in der Natur vorkommen, um sich optimal seiner Umwelt anzupassen.”

Maximilian Frey: Wenn man sich die Sporty Supaheroe Jacket so anschaut, dann erkennt man gleich, dass du mit deinen Designs eine Geschichte erzählen willst. Was ist die Geschichte hinter der Manta Color Morph Jacke?

Wolfgang Langeder: Die Geschichte, die in der Manta Color Morph Jacke steckt, hat etwas zu tun mit einer Verbindung zwischen Technologie und Natur. Das ist es eigentlich, was ich für die Trägerin/den Träger sichtbar und erlebbar machen möchte. Das Material der Jacke ist ja ein Hightech-Textil, das wärmen und kühlen kann. Das sind ja aber auch ganz wesentliche Funktionen, die in der Natur vorkommen, um sich optimal seiner Umwelt anzupassen.

Dann hat das Material ja auch noch zwei verschiedenfarbige Seiten, was mich dann eigentlich schon auf die Spur geführt hat zu einem Tier, das ich auch aufgrund seiner eleganten und dynamischen Form in Design „umwandeln“ kann: der Manta Rochen. So ist dann eine Synthese entstanden, in der meine Formensprache zusammenkommt mit der hightech Funktionalität des Materials. Der Mensch wird damit Teil dieses Zusammenspiels aus Technologie und Natur, er wird sozusagen zum Link zwischen diesen beiden Bereichen und kann das fühlen und erleben, wenn er die Jacke trägt.

Nächste Woche geht es weiter mit dem zweiten Teil des Interviews. Die Manta Color Morph von Utope und polychromelab gibt es in unserem Webshop hier zu sehen. In diesem Beitrag wurde über die Manta Color Morph Wendejacke für Damen und Herren gesprochen.

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Tiroler Zukunftstag 2016

Durchstarten auf dem Tiroler Zukunftstag 2016

Die letzte Messe liegt schon eine Weile zurück, darum haben wir uns besonders auf den Tiroler Zukunftstag 2016 gefreut. Innovative Tiroler Unternehmen und durchschlagende Forschungsarbeiten Tiroler Hochschulen standen im Fokus der Veranstaltung. Hier ist ein Video zum Tiroler Zukunftstag 2016 “Führend durch Forschung und Entwicklung”.

Video Zukunftstag Tirol von Amt der Tiroler Landesregierung auf Youtube

Führend durch Fortschritt und Entwicklung

Polychromelab passt in diese Ensamble aus Wirtschaft und Forschung natürlich perfekt rein. Seit Gründung des Unternehmens wird eine Zwei-Schienen-Strategie gefahren: Design, Produktion und Verkauf von polychromelab Produkten über den Onlineshop und Store in Serfaus auf der einen Seite, empirische Forschung und gezielte Weiterentwicklung des Stoffes im Alpine Proof Outdoorlabor auf der anderen Seite. Doch wie das so ist in einer Welt, in der man nur wenige Sekunden Zeit hat, sein Statement zu äußern, kommt das Konzept dieser Zwei-Schienen-Strategie beim Endverbraucher häufig nicht an. Darum haben wir uns sehr gefreut, dass auf dem Tiroler Zukunftstag  im Kongresszentrum Igls genügend Zeit und vor allem großes Interesse vorhanden war, um unsere Mission zu präsentieren.

Hier noch einige Eindrücke vom Zukunftstag 2016. Photocredit: Land Tirol / Berger.

Weitere Informationen zur Veranstaltung des Land Tirols gibt es hier.

Windtest Winterjacken im Outdoorlabor

Windtest Winterjacken im Outdoorlabor Alpine Proof

Der Markt schläft nie. Er ist auch nie satt. Da muss man sich schon anpassen, wenn man mithalten will. Innovationen gibt es Tag um Tag neue. Jede Innovation schafft damit auch neue Zielmärkte und beeinflusst die Anforderungen der Kunden. Zum Beispiel winddichte Winterjacken.

Gut, dass uns Tüfteln Spaß macht. Wir haben selbst einige Stunden nicht geschlafen und den Winterjacken beim Windtest im Alpine Proof Outdoorlabor, glücklicherweise gemütlich per Webcam vorm Laptop, zugeschaut. Hier das Video vom Windtest.

In der Grafik unten kann man die Windgeschwindigkeit sehen, der die Winterjacken ausgesetzt sind. So einem Wind von 95km/h begegnet man bei den gewöhnlichen Outdooraktivität hoffentlich nie. Aber es ist beruhigend zu wissen, dass wenigstens die Jacke hält, auch wenn man selbst fast vom Wind davongeblasen wird.

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Startups aus Tirol erobern die Welt

Tiroler Tageszeitung über Startup polychromelab

Vor ein paar Tagen kam in der Tiroler Tageszeitung ein Artikel über Möglichkeiten für Startups aus Tirol bekannt zu werden. Dabei wurde polychromelab als Beispiel genannt, was uns natürlich sehr freut. Hier der Artikel über Startups aus der Tiroler Tageszeitung:

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Möglichkeiten für Startups aus Tirol bekannt zu werden

Wir wollen daher nun eine kleine Liste zusammenstellen, was uns als Startup-Unternehmen aus Tirol am meisten gebracht hat:

Beginnen wir mit der Startup Show 2 Minuten 2 Millionen auf Puls 4. Finanziell hat polychromelab jetzt nicht unbedingt davon profitiert, jedoch konnten wir einiges daraus lernen. Wenn man sich zum ersten Mal im Fernsehen vor einem großen Publikum vorstellen muss, lernt man, wie man am besten die Kernelemente seines Unternehmens präsentiert. Außerdem haben wir ein nettes Image Video von Puls 4 bekommen.

In Österreich gibt es auch noch die AWS-Förderungen für Kleinunternehmen. Startups aus Tirol können sich hier bewerben und erhalten mit ein wenig Glück und guter Performance eine finanzielle Unterstützung für ihre Marke. Mehr über polychromelabs Erfahrungen mit AWS hier.

Auf lokaler Ebene hat uns am meisten der Tiroler Innovationspreis gefallen. Es gibt verschiedene Kategorien, in denen man sich als Startup aus Tirol bewerben kann. Bei der Präsentation vom Tiroler Innovationspreis 2014 im Landhaus in Innsbruck war die Vorführung von Image Videos der einzelnen Startups besonders beeindruckend.

Die Möglichkeiten sind also sehr vielfältig, man muss sich an verschiedenen Herausforderungen messen, man darf über Jahre hinweg nicht nachlassen, aber am Ende kann es sogar sein, dass man als Vorzeigebeispiel von Startups aus Tirol in die Standortlounge nach Wien eingeladen wird. Mehr dazu hier.

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Standort Lounge Wien mit polychromelab

Tirol bringt Industrie 4.0 ins Hochgebirge in der Standort Lounge

Anfang Oktober war polychromelab zur Standort Lounge in Wien zusammen mit einem Projekt für Schneetechnologie eingeladen, um das Forschungsprojekt Alpine Proof als Vorzeigeprojekt für Innovation und regionale Kompetenzstärkung vorzustellen. Es war wirklich ein tolles Erlebnis wieder einmal in Wien zu sein und Interessierten die eigene Arbeit näherzubringen.

Zu diesem Anlass erstellte die Standortagentur Tirol einen Film über Alpine Proof. Einige Wochen zuvor besuchten sie uns also im Outdoorlabor auf dem Schönjoch auf 2436 Metern in Serfaus-Fiss-Ladis. Der Film ist wirklich schön geworden und erklärt unkompliziert alle Facetten unserer Arbeit im Hochgebrige. Den Film der Standortagentur Tirol gibt es hier zu sehen: Alpine Proof Outdoorlabor.

Hier noch einige Eindrücke vom Fimdreh im Spätsommer:

Um es nicht zu vergessen: Großes Kompliment an die Organisatoren, das Ambiente war wirklich modern und innovativ, passend zu den Projekten, die vorgestellt wurden. Alle weiteren Informationen zur Standort Lounge Wien findet man auf der Website der Standortagentur Tirol hier.

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Wissenschaftliches Testen von Jacken – Alpine Proof

Teammeeting mit der Sportwissenschaft: Wissenschaftliches Testen von Jacken

Leider war das Wetter nicht ganz so toll, nach einem starken Regen war der Boden noch nass und die Wolkendecke gab nur zögerlich das einzigartige Panorama von Serfaus – Fiss – Ladis frei. Aber trotzdem scheuen die Sportwissenschaftler den Weg zur Baustelle des neuen Alpine Proof Textillabors von polychromelab nicht. Denn was hier entsteht, ist wichtiger als trockene Socken. Von der Textilphysik Dornbirn waren Dr. Tom Wright und Dr. Barnaby Caven dabei, von der Sportwissenschaft Innsbruck Dr. Robert Csapo und Sebastian Wenger und von polychromelab Michele Stinco und Elisabeth Frey. Zusammen bilden sie das Alpine Proof Team, das wissenschaftliches Testen von Jacken unter Labor- und Realbedingungen für Unternehmen und Hersteller zugänglich machen will.

Wie die Wolkendecke den Blick ins Oberinntal immer mehr freigibt, werden auch die Pläne des Textilprojekts Alpine Proof in Serfaus – Fiss – Ladis klarer. Der Boden, auf dem wir stehen, ist schon trockener am Ende des Tages, denn es wurden einige wichtige Ideen besprochen, um in naher Zukunft im Herzen der Alpen Jacken wissenschaftlich testen zu können. Die Zentralität und doch Exponiertheit des neuen Alpine Proof Textillabors macht einer breiten Masse Einblicke in das wissenschaftliche Testen von Jacken möglich und kann dies denoch unter extremen Bedingungen durchführen. Bald kann hier der Kunde selbst sehen, was eine Outdoorjacke aushält, bevor er sie im Laden kauft. Nur ein Ideal? Nein, bald wird’s konkret.

Alle Infos zum Fortschritt von Alpine Proof Serfaus – Fiss – Ladis gibt’s auf unserer Facebookseite!

Rohbau Alpine Proof Serfaus – Fiss – Ladis

Textilforschungslabor Alpine Proof Serfaus – Fiss – Ladis in den Kinderschuhen

Und so schnell geht’s: Noch steckt das neue Alpine Proof Serfaus – Fiss – Ladis Textilforschungslabor zwar noch in den Kinderschuhen, aber, wo zuvor noch rein gar nichts war, kann man jetzt schon das Fundament für die Jacken von morgen anschauen. Diese Gelegenheit nutzt auch gleich eine freundliche Familie auf ihrem Sommerurlaub in Serfaus – Fiss – Ladis. Wir besprechen gerade mit dem Planungsteam, wie es weiter geht, als wir schon die ersten Neugierigen über unsere Arbeit informieren dürfen.

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Es ist wirklich toll zu sehen, dass man freundliche und tatkräfige Unterstützung der Gemeinden bekommt und mit interessierten Gästen aus aller Welt sprechen darf. Der Umzug von Hall in Tirol nach Serfaus – Fiss – Ladis ist hart, da freut einen jede noch so kleine Aufmerksamkeit.

Vor allem freut es aber einen, wenn man sieht, wie das neue Alpine Proof Hochgebirgslabor immer mehr Gestalt animmt. Bald steht hier eine top-moderne Forschungseinrichtung mit den besten Bedingungen, um die Bekleidung von morgen zu kreieren. Qualität, Haltbarkeit, Nachhaltigkeit, Kundenorientierung und Stil. Schon bald ist es da, wir können es nicht mehr erwarten!

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Ein steiniger Weg mit den Roccia Rossa Hybridjacken

Umzug nach Serfaus – Fiss – Ladis: innovative Hybridjacken

2009 die Idee, 2010 der Prototype, 2011 die ersten Preise, 2012 die Gründung, 2013 erster Shop und Onlineshop, 2014 das Textilprojekt Alpine Proof und endlich mehr Jacken, 2015 der erste Umzug. Das ist die Geschichte von polychromelab bislang. Im ersten Teil von unserem Weg nach Serfaus – Fiss – Ladis haben wir die Geschichte unseres Store Skifabrik geschildert, im zweiten Teil über Alpine Proof gesprochen. Im dritten Teil werden wir uns nun dem steinigen Weg der Roccia Rossa Hybridjacken widmen.

Teil 3: Vom Prototyp zum Aushängeschild

Arrogant soll das nicht klingen, wir wollen nur die Schwierigkeiten beleuchten, die innovative Startup Unternehmen haben, sich wirklich auf dem Markt etablieren zu können – was wir glücklicherweise geschafft haben.

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Alles begann mit der Idee zu einer schwarz silbernen Hybridjacke, die auf der schwarzen Seite wärmen und auf der silbernen Seite kühlen kann. Ohne Förderungen hätte es nie geklappt, den ersten Prototyp zu bauen, den man braucht, um Preise gewinnen zu können, die notwendig dafür sind, die kritische Masse zu überzeugen. Mit den schwarz silbernen Alta Quota Hybridjacken haben wir diesen Schritt geschafft bis zum Outdoor Award Friedrichshafen 2012.

Doch auch eine noch so gute Idee kann auf dem Markt nicht überleben, wenn sie nicht weiterentwickelt wird: schwarz silber wird auf Dauer langweilig. Aber ist dasselbe physikalische Prinzip der Reflexion und Absorption auch in anderen Farben möglich? In allen Farben sicher nicht, doch durch lange Forschung und erste Einnahmen durch den Verkauf von Hybridjacken konnten wir die Roccia Rossa Hybridjacke designen.

Den ISPO Award 2014 hat die Roccia Rossa nicht umsonst gewonnen: Was in der heutigen Zeit wichtig ist, ist die Kombination aus Design und Funktionalität, Authentizität und Innovation. Die Roccia Rossa Hybridjacke ist rotem Gestein (daher der italienische Name “Roccia”) aus den Tiroler Alpen nachempfunden. Die Funktionalität perfekt für Outdoorsport zugeschnitten. Das Design macht diese Hybridjacken für den Alltag als Designobjekt zugänglich. Dafür den ISPO Award.

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Jetzt geht es weiter mit dem Umzug nach Serfaus – Fiss – Ladis, wo wir unsere Kompetenzen bündeln und konzentrieren, um nochmal einen Schritt weiterzugehen. Denn in ein paar Jahren ist das, was es bis jetzt gibt, nicht mehr genug. Ein steiniger Weg eben.

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Weiter zu Teil 4: Das neue Alpine Proof Labor in Serfaus – Fiss – Ladis.

Nachtskifahren vs. Produkttest

Produkttest beim Nachtskifahren am Glungezer

Mit Stirnlampe und Videokamera ausgerüstet starten wir auf 2610 Metern Höhe von unserem Textilforschungslabor neben der Glungezer Hütte. Im Winter gibt es dort immer einige Reparaturen zu erledigen. Natürlich liefern die Messdaten der Sensoren, die wir an den dort zum Testen aufgehängten Jacken angebracht haben, interessante Einblicke über deren Funktionalität und Widerstandskraft gegen die Einwirkungen der Natur.

Dieses Mal dauerte die Arbeit oben auf dem Glungezer aber länger als erwartet und plötzlich war es stockdunkel. Glücklicherweise hatten wir Stirnlampen dabei und kennen die Abfahrt nach mehreren Jahren Feldforschung und Produkttest am Glungezer sehr genau. Das war auch wichtig, denn sonst wäre das Nachtskifahren abseits der Pisten zu einer echten Gefahr geworden.

In den Startlöchern

Unterwegs in der Natur und auf Tirols Bergen stoßen viele Ausrüstungen an ihre Grenzen. Auch der Verschleiß von Bekleidung ist enorm, bei schätzungsweise 300 Tagen outdoor in den Bergen pro Jahr. Wenn man dann friert, schwitzt, zu viel schleppt oder den Wind durch ein Loch spürt, oder auf andere Art und Weise die Kräfte der Natur am eigenen Körper spürt, kommen einem Ideen, was man so brauchen könnte, um sich bekleidungstechnisch wohler zu fühlen.

In den Startlöchern stehen, wie man auf den Bildern erkennen kann, neue Gesamt-Körper-Bekleidungskonzepte, die wir aus dem polychromelab 3-Lagen-Laminat realisieren wollen. Bislang gibt es aber nur grobe Ideen und erste Prototypen, die wir beim Nachtskifahren testen können. Aber, wer dran bleibt, erfährt, wie es es mit den Produkttesten weitergeht.