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Nachtskifahren vs. Produkttest

Produkttest beim Nachtskifahren am Glungezer

Mit Stirnlampe und Videokamera ausgerüstet starten wir auf 2610 Metern Höhe von unserem Textilforschungslabor neben der Glungezer Hütte. Im Winter gibt es dort immer einige Reparaturen zu erledigen. Natürlich liefern die Messdaten der Sensoren, die wir an den dort zum Testen aufgehängten Jacken angebracht haben, interessante Einblicke über deren Funktionalität und Widerstandskraft gegen die Einwirkungen der Natur.

Dieses Mal dauerte die Arbeit oben auf dem Glungezer aber länger als erwartet und plötzlich war es stockdunkel. Glücklicherweise hatten wir Stirnlampen dabei und kennen die Abfahrt nach mehreren Jahren Feldforschung und Produkttest am Glungezer sehr genau. Das war auch wichtig, denn sonst wäre das Nachtskifahren abseits der Pisten zu einer echten Gefahr geworden.

In den Startlöchern

Unterwegs in der Natur und auf Tirols Bergen stoßen viele Ausrüstungen an ihre Grenzen. Auch der Verschleiß von Bekleidung ist enorm, bei schätzungsweise 300 Tagen outdoor in den Bergen pro Jahr. Wenn man dann friert, schwitzt, zu viel schleppt oder den Wind durch ein Loch spürt, oder auf andere Art und Weise die Kräfte der Natur am eigenen Körper spürt, kommen einem Ideen, was man so brauchen könnte, um sich bekleidungstechnisch wohler zu fühlen.

In den Startlöchern stehen, wie man auf den Bildern erkennen kann, neue Gesamt-Körper-Bekleidungskonzepte, die wir aus dem polychromelab 3-Lagen-Laminat realisieren wollen. Bislang gibt es aber nur grobe Ideen und erste Prototypen, die wir beim Nachtskifahren testen können. Aber, wer dran bleibt, erfährt, wie es es mit den Produkttesten weitergeht.

 

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